Neuigkeiten und Tipps rund um Eheverträge
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Die Modifizierte Zugewinngemeinschaft: Der goldene Mittelweg erklärt Wenn Paare zum Anwalt gehen, sagen sie oft: „Wir wollen Gütertrennung.“ Sie meinen damit: „Wir wollen uns im Scheidungsfall nicht um das Vermögen streiten.“ Was viele nicht wissen: Die strikte Gütertrennung ist oft gar nicht die beste Lösung. Sie bringt nämlich handfeste steuerliche Nachteile mit sich. Die moderne Alternative, zu der Notare heute in den meisten Fällen raten, ist die modifizierte Zugewinngemeinschaft. Sie kombiniert die Sicherheit der Gütertrennung mit den Steuervorteilen der klassischen Ehe.
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Ehevertrag und Hausbau: Wem gehört die Immobilie bei einer Trennung? Der Traum vom Eigenheim ist oft das größte finanzielle Projekt eines Paares. Doch wenn die Liebe zerbricht, wird das Traumhaus schnell zum Albtraum. “Müssen wir das Haus verkaufen?” ist eine der häufigsten Fragen an Scheidungsanwälte. Die Antwort ohne Ehevertrag lautet leider oft: Ja, indirekt schon. Wir erklären, warum Immobilien im gesetzlichen Güterstand so problematisch sind und wie Sie Ihr Zuhause schützen können.
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Ehevertrag für Unternehmer: Wie Sie Ihre Firma bei einer Scheidung schützen Für Unternehmer, Freiberufler und Selbstständige ist die Ehe nicht nur eine private Angelegenheit, sondern auch ein unternehmerisches Risiko. Was unromantisch klingt, ist harte Realität: Ohne Ehevertrag gilt der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Im Falle einer Scheidung kann dieser Mechanismus selbst gesunde Unternehmen in den Ruin treiben. Warum ist das so? Und wie kann ein maßgeschneiderter Ehevertrag das Lebenswerk schützen? Wir klären die wichtigsten Fakten für Selbstständige.
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Ehevertrag nachträglich schließen: Ist es dafür zu spät? Die Hochzeitsglocken sind längst verklungen, der Alltag ist eingekehrt, vielleicht sind Kinder da oder eine Firma wurde gegründet. Plötzlich kommt der Gedanke auf: „Wir haben damals gar nichts geregelt.“ Viele Paare leben in dem Irrglauben, ein Ehevertrag sei nur vor der Eheschließung (als sogenannter „Prenup“) möglich. Die gute Nachricht ist: Ein Ehevertrag kann jederzeit geschlossen werden. Egal, ob Sie drei Tage, drei Jahre oder dreißig Jahre verheiratet sind. Solange die Scheidung noch nicht rechtskräftig ist, können Sie Ihre Verhältnisse neu ordnen.
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Für wen lohnt sich ein Ehevertrag? Mehr als nur Absicherung Der Antrag ist gemacht, das Datum steht – an alles wird gedacht: Location, Gästeliste, Catering. Doch ein Thema wird oft peinlich berührt beiseitegeschoben: der Ehevertrag. Er gilt als unromantisch, als Zeichen von Misstrauen oder gar als Vorbereitung auf die Scheidung. Doch diese Sichtweise ist gefährlich. Ein Ehevertrag ist kein „Scheidungsplan“, sondern ein Liebesbeweis. Er regelt faire Verhältnisse für den Ernstfall, damit ein Streit nicht eskaliert. Doch wann ist ein Ehevertrag wirklich sinnvoll? Das gesetzliche Modell der Zugewinngemeinschaft passt für viele Paare gut – aber längst nicht für alle. Hier erfahren Sie, für wen der Gang zum Notar besonders wichtig ist.
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Ehevertrag bei internationalen Paaren: Welches Recht gilt? Die Liebe kennt keine Grenzen – das Scheidungsrecht leider schon. In unserer globalisierten Welt sind binationale Ehen oder Paare, die aus beruflichen Gründen ins Ausland ziehen, längst Alltag. Doch die juristischen Konsequenzen werden dabei oft massiv unterschätzt. Wer glaubt: „Wir haben in München geheiratet, also gilt deutsches Recht“, liegt oft falsch. Ohne einen Ehevertrag mit einer sogenannten Rechtswahlklausel kann eine Scheidung zum unberechenbaren juristischen Abenteuer werden.
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Selbst-Test: Brauche ich einen Ehevertrag? „Wir lieben uns doch, wir brauchen kein Papier.“ Dieser Satz ist romantisch, aber rechtlich oft naiv. Das deutsche Gesetz hält mit der Zugewinngemeinschaft ein „One-Size-Fits-All“-Modell bereit. Das passt für die klassische Familie (beide arbeiten ähnlich viel, bauen gemeinsam Vermögen auf) sehr gut. Aber sobald Ihre Lebenssituation davon abweicht, kann der Standard ungerecht werden. Machen Sie den Schnell-Check! Beantworten Sie die folgenden 7 Fragen. Wenn Sie auch nur einmal mit „Ja“ antworten, ist eine anwaltliche oder notarielle Beratung dringend zu empfehlen.
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Was darf nicht im Ehevertrag stehen? Vorsicht vor sittenwidrigen Klauseln Ein Ehevertrag ist ein mächtiges Instrument. Er erlaubt es Paaren, vom Gesetz abzuweichen und eigene Regeln aufzustellen. Doch diese Freiheit ist nicht grenzenlos. Wer es übertreibt und den Partner massiv benachteiligt, riskiert, dass der gesamte Vertrag vor Gericht für null und nichtig erklärt wird. Der juristische Fachbegriff hierfür lautet Sittenwidrigkeit (§ 138 BGB). Doch wann genau greift dieser Schutzmechanismus? Und welche Fehler müssen Sie unbedingt vermeiden, damit Ihr Vertrag „wasserdicht“ bleibt?
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Was kostet ein Ehevertrag? Ein Überblick über die Gebühren Wer über einen Ehevertrag nachdenkt, hat oft sofort Dollarzeichen in den Augen – allerdings im negativen Sinne. Die Angst vor hohen Notarkosten schreckt viele Paare ab. Doch diese Sorge ist oft unbegründet. Vergleicht man die Kosten eines Ehevertrags mit den Kosten eines Rosenkriegs vor Gericht, ist der Vertrag fast immer die günstigere “Versicherung”. Doch wie teuer ist es konkret? Die gute Nachricht: Notare können ihre Preise nicht willkürlich festlegen. Die Gebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) gesetzlich geregelt.
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Zugewinngemeinschaft vs. Gütertrennung: Was passt zu uns? Wer heiratet, entscheidet sich (oft unbewusst) auch für ein wirtschaftliches Modell. Viele Paare glauben fälschlicherweise, dass ein Ehevertrag automatisch „Gütertrennung“ bedeutet. Doch das ist nur eine von mehreren Optionen. Der gesetzliche Standard ist die Zugewinngemeinschaft. Aber was ist eigentlich der Unterschied? Und welches Modell ist für moderne Partnerschaften das fairste? Wir stellen die beiden Konzepte gegenüber. Modell 1: Die Zugewinngemeinschaft (Der Standard) Wenn Sie keinen Ehevertrag schließen, landen Sie automatisch hier. Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum werden die Vermögen der Partner nicht sofort vermischt.